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Systemische Aneignung
Machtstrukturen und der Raub geistigen Eigentums von Komponistinnen In der historischen Musikwissenschaft wird zunehmend die Rolle von Mentoren, Lehrkräften oder männlichen Verwandten bei der systematischen Aneignung weiblicher Kompositionen kritisch hinterfragt. Diese Form des geistigen Diebstahls vollzog sich oft innerhalb asymmetrischer Machtverhältnisse bei denen junge Komponistinnen ihre Manuskripte zur Begutachtung oder Korrektur einreichten nur um später feststellen zu


Pädagogische Duldung von Frauen in der Musik
Funktionale Exklusion durch pädagogische Zuweisung In der historischen Einordnung weiblicher Erwerbssphären innerhalb der Musikgeschichte offenbart sich ein kausaler Zusammenhang zwischen der Geringschätzung der Vermittlungsarbeit und der Duldung weiblicher Professionalität in spezifischen Nischen der bürgerlichen Gesellschaft. Die systematische Depreziation der Musikpädagogik die innerhalb der patriarchalen Kunsthierarchie als eine niedere und rein reproduktive Tätigkeit ohn


Herrenmusikstammtische in der Historiografie
Hegemoniale Netzwerkstrukturen im 18. und 19. Jahrhundert Die historische Musikwissenschaft identifiziert in der detaillierten Analyse der institutionellen Genese des achtzehnten und neunzehnten Jahrhunderts die Etablierung informeller exklusiver Zirkel die als Herrenmusikstammtische die strukturelle Entwicklung des europäischen Musikbetriebs nachhaltig determinierten. Diese hegemonialen Netzwerke fungierten innerhalb der höfischen Kapellen und der frühen akademischen Konserv
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